Präambel
Im Vordergrund der Hospizarbeit steht die ambulante Betreuung im Haushalt oder in der Familie mit dem Ziel, sterbenden Menschen ein möglichst würdevolles und selbst bestimmtes Leben bis zum Ende zu ermöglichen.
Wünsche und Bedürfnisse der Sterbenden und ihrer Angehörigen stehen im Zentrum des Handelns der Hospize.
Neben dieser ambulanten Hospizbetreuung und der Versorgung Sterbender in Pflegeheimen sind in beschränktem Umfang auch stationäre Hospize notwendig, die in einem Netz ehrenamtlicher Tätigkeit Pflege und Begleitung (Palliativpflege) anbieten, welche die Lebensqualität des sterbenden Menschen verbessert, seine Würde nicht antastet und aktive Sterbehilfe ausschließt.
Was ist ein Hospiz?
In einem stationären Hospiz finden schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein Zuhause. Die Versorgung im Hospiz bietet drei Schwerpunkte an:
- Palliativmedizinische Behandlung und Pflege, das heißt Linderung von Schmerzen und anderen Beschwerden, die in der letzten Lebensphase auftreten können, um dadurch die Lebensqualität des sterbenden Menschen zu verbessern.
- Psychosoziale Begleitung, das heißt emotionale Unterstützung und Hilfe beim Verarbeitungsprozess in der Konfrontation mit dem Sterben.
- Spirituelle Begleitung, das heißt Unterstützung bei religiösen Bedürfnissen und Hilfe bei der Suche nach Antworten auf spirituelle Fragen.


